Donnerstag, 29. Januar 2015

Migräne, die Arbeit und ich

Im Oktober 2013 fing alles an. Ich war die rechte Hand von Stefan, der über 1000 Mitarbeiter einer großen Firma in ein anderes Gebäude organisieren sollte. Wir hatten vorher schon Wochen damit zugebracht die Möbel aufzunehmen und die Abteilungen ins neue Gebäude zu planen. Nun war der Moment gekommen. Der Umzug stand vor der Tür. Unsere Tage waren lang. Ich erinnere mich, das ich jeden morgen noch früher zur Arbeit fuhr und abends wollte der Tag nicht enden, so dass es oft bis in die Nacht hinein ging.
Wir hatten ein tolles Umzugsunternehmen an unserer Seite und so liefen die geplanten Umzüge mit je ca. 250 - 300 Mitarbeitern reibungslos. Nur am ersten Sonntag mussten wir arbeiten - soweit ich mich erinnere. Trotzdem hat die Zeit irgendwie ihren Tribut an meinem Körper gefordert. Als der Oktober und somit die 4 anstrendenden Wochen vorbei waren sollte ich mit einem Kunden bei einem Möbelhersteller treffen um mögliche neue Möbel zu bemustern. Wir wurden sogar zum Mittagessen eingeladen. Morgens hatte ich nur Kopfschmerzen während der Fahrt zum Hersteller und während des Essens war mir allerdings speiübel. Ich weiß noch wie sie mich zum Büro zurück gebracht haben. Ich bin rein habe mit meiner Teamleiterin gesprochen und bin dann nach Hause gefahren. Ich danke meinem Schutzengel, das er so gut auch mich aufgepasst hat, denn ich kann mich an die Fahrt nach Hause nicht mehr erinnern. Ich habe alles abgedunkelt und bin dann ins Bett. Am nächsten Tag war alles vorbei.
Wenn ich heute Kopfschmerzen bekomme, weiß ich das ich zuviel Stress habe. Ich merke wie angespannt ich bin und ich kann nichts dagegen tun oder zumindest noch nichts. Es ist wie ein Strudel aus dem man nur schwer wieder heraus kommt. Herr Bruhn, mein gottähnlicher Physiotherapeut, und ich sind uns einig, das es nur mit schweißtreibendem Sport langfristig zu beheben ist. Noch geht es nicht, aber ich hoffe das ich bald wieder Zeit habe für solche Dinge.
Das schlimmste ist eigentlich nicht einmal der Schmerz, der geht ja meistens nach ein paar Tagen (mittlerweile) wieder weg. Nein, es sind die Kolleginnen und meine Chefin, die kein Verständniss dafür haben und ich weiß schon heute was ich mir am Montag wieder anhören kann.
Bis dahin dröhne ich mich weiter mit Tabletten zu und schlafe viel...vielleicht wir es ja irgendwann besser...

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